Salsa

Salsa
Egal, wo Sie dieses Wort erwähnen, jeder wird wissen, wovon die Rede ist: heiße, feurige Rhythmen, die die Hüften zum Schwingen bringen!
Es ist einer der dynamischsten Musikstile des Westens. Salsa ist ein Sammelbegriff, der verschiedene karibische und kubanische Rhythmen zusammenfasst, wie Son, Chachacha und Merengue.

Salsa ist viel mehr, als nur ein bestimmter Rhythmus oder eine bestimmte Musik – Salsa drückt Gefühle aus. Dabei ist die Musik nicht immer schnell und intensiv, sondern kann auch langsam und romantisch, oder eine Mischung aus beidem sein.

Sie ist es, das was der kubanische Tanzstil so speziell und einzigartig macht die Rueda. Um eine Rueda (Rueda=Rad) de Casino zu tanzen braucht man einige „Zutaten“:

  • Minimum zwei bis unendlich viele Paare
  • El Cantante (der Sänger)
  • Salsa
  • Stimmung

Man bildet einen Kreis und der Sänger ruft (auch mit Handzeichen) die Figuren und Partnerwechsel an, die dann von den anderen Paare synchron ausgeführt werden. Es entsteht eine „Choreographie des Augenblicks“. Das war eine rein technisch gesehene Erklärung, denn in einer Rueda kommt noch viel mehr zum Vorschein. Es kommt Lebensfreude zum Ausdruck, es ensteht eine Eigendynamik und Stimmung, es wird geklatscht, es wird geschrieen und alle tanzen mit allen. Die Freude am Tanzen wird durch die Anzahl Leute, die an der Rueda teilnehmen, multipliziert.

Wer richtig Rueda Tanzen kann, wünscht sich nichts mehr anderes als zu tanzen! Die Rueda de Casino entstand in den fünfziger Jahren in exklusiven Clubs Kubas, bekannt als „Casinos Deportivos“. Diese Casinos organisierten Tanzabende mit grossen Orchestern und schufen die Bedingungen dafür, dass die kubanischen Tänzer improvisierten. Dort entwickelten sich allmählich neue Tanzstile. Bald darauf sagten die Leute: „Tanzen wir so wie im Casino“, oder „Tanzen wir Rueda de Casino“.

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