Bachata

Bachata

Entstehung

Bachata entwickelte sich ebenfalls wie der Merengue Anfang der 60er Jahre, als eine Form des kubanischen bzw. karibischen Boleros. Ursprünglich zur Unterhaltung verliebter Paare gespielt, entstand durch vielfältige Einflüsse unter anderem des Merengues ein völlig neuer Tanzstil der noch für Furore sorgen sollte.

Bachata in seinen Anfängen

Bei der „besseren“ Gesellschaft  war diese Musik bis 1995 verpönt. Bachata als Ausdruck wurde gemieden durch die Oberklasse der Dominikaner, die die Art und Weise dieses Tanzes als vulgär und wertlos betrachteten. Die Texte handeln meist von Bitterkeit, Armut, Qual, Liebe, Sehnsucht, meistens sind es auch freche Geschichten die vor Zweideutigkeiten nur so strotzen.

Bachata heute

Bachata ist die zweite, weitverbreitete Musikrichtung in der Dominikanischen Republik. Sie ist bei der Landbevölkerung sehr beliebt, insbesondere in der Gegend von Samana, wo im Radio fast ausschließlich Bachata gespielt wird.
In Europa nicht mehr wegzudenken, es wird heute praktisch an jedem Anlass Bachata getanzt.
Die Musik früher meistens melancholisch und traurig hat durch die Gruppe Aventura mit Ihren Hits in allen Charts auf der ganzen Welt den Bachata weltberühmt gemacht. . Getanzt wird langsam und engumschlungen, dabei wackeln die Paare keck mit Ihren Hintern, so dass es nur so knistert vor Erotik!

Vergleich zu Salsa

Bachata ist ein sehr romantischer Tanz, ruhige rhythmische Musik, enge Haltung, weniger Figuren… man kann sich ganz auf den Partner konzentrieren..

Die Europäische Version weist mehr Figuren auf als die Dominikanische die fast gänzlich ohne Figuren auskommt.

Bachata ist so ausgedrückt ein Liebestanz, bei dem man sich körperbetont dem Rhythmus DER MUSIK hingibt!

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